Weltkulturerbe Semmeringbahn

2004 feierte die Gemeinde das 150-jährige Jubiläum der Semmeringbahn !

1998 erklärte die UNESCO die Semmeringbahn und die sie umgebende Landschaft zur Weltkulturerbestätte. 

Der Bau der Semmeringbahn war die eigentliche Ursache und der Beginn der touristischen Erschließung der Region für den Fremdenverkehr; Payerbach, bisher ein kleines Pfarrdorf blühte zu einem bedeutenden Fremdenverkehrszentrum auf. Payerbach wurde auch zum Ausgangspunkt der Schneebergbesteigungungen.

Payerbach ist der Beginn der eigentlichen Gebirgsstecke der Semmeringbahn. Zwischen Payerbach und Eichberg  mit einem der steilsten Abschnitte der gesamten Strecke (25 Promille) fanden auch die berühmten Lokomotiv-Probefahrten statt, um eine brauchbare Gebirgslokomotive zu bekommen (System Engerth). 

Eine Galerie alter Photos und Bilder aus der Kaiserzeit zeugt noch von jenen Tagen, als der Bahnhof Payerbach-Reichenau Abfahrts- und Endstation der kaiserlichen Familie war, wenn sie zur Sommerfrische auf Schloss Wartholz in Reichenau eintrafen.

schwarzaviadukt

Gleich neben dem Bahnhof befindet sich ein kleiner Museumspark mit historischen Fahrzeugen; kurz danach kommt man zum imposanten "Schwarzaviadukt" (übrigens mit seinen 13 Bögen das längste Viadukt der Semmeringbahn) . Entlang des Kurparkes promenieren sie vorbei an vielen sehenswerten Villen im damals vorherrschenden "Semmeringstil"  und überqueren die Schwarza auf dem 2003 restaurierten Jugendstil-Parksteg aus dem Jahre 1903.

Als Abschluss der Wanderung auf den Spuren Ghegas ist ein Besuch des alten Pfarrfriedhofes empfehlenswert. Namen auf Gräbern wie Gustav Mayerhold (Arzt während des Bahnbaues) und Matthias Ritter von Schönerer (Erbauer der Südbahnsstrecke Wien-Gloggnitz) sind Zeugen aus der Zeit Ghegas und künden neben anderen berühmten Namen der damaligen Zeit (Baronin Helene Vetsera, Graf Salm-Hogstraeten, Baron Erlanger etc.) heute noch von der Bedeutung Payerbachs und Reichenaus im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Die Höllentalbahn

Payerbach war (und ist) auch heute noch Ausgangspunkt der "Höllentalbahn", einer Schmalspurbahn, die in früheren Zeiten Einheimische und Touristen von Payerbach nach Hirschwang zur Raxbahn transportierte.

Sie wird heute von der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB) erhalten und betrieben und ist in der Saison ein besonders nostalgisches Erlebnis.


Die Höllentalbahn - Museumsbahn Payerbach - Reichenau - Hirschwang


Tourismusbüro Payerbach

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Ortsplatz 7 
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Tel.: 0043 2666 52423-12       
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